Starkes Frauenteam

Bei der 12. Auflage des Gochness-Triathlons tauchten unsere Damen auf.

Es ging über die Sprintdistanz, 500 m schwimmen in sehr welligem Freiwasser aufgrund des Windes, einer 20 km Radstrecke, die 2x durchfahren werden musste, wobei brutale Windverhältnisse die flache Strecke zu einer Bergstrecke machten, und einer abschließenden 2,5 km Laufrunde, die 2x zu nehmen war und gut einzusehen war, um die Position im Feld zu kontrollieren.Zuerst gingen die Männer ins Wasser und hatten einen schweren Stand im stark besetzten Teilnehmerfeld, was die Anzahl von 230 Startern und das Niveau betrifft. So konnte sich das Geburtstagskind, Thorsten Sorg, der seinen 50. Geburtstag feierte, selbst beschenken mit einem 4. Platz, in einer Zeit von 1:04:19 wobei es in ihm brodelte und er sich selbst eingestand, da war noch Luft nach oben auf den 3. Platz. Verwundert rieb man sich die Augen vor Andreas, der am heutigen Tag alles aufs Rad setzte und mit einem beachtlichen Vorsprung vor Tobias auf die Laufstrecke ging und Tobi den Zahn zog. Die Zeit von Andreas 1:10:22 Platz 24 und Tobi 1:13:15 Platz 37 beide Ak 40. Daniel spulte den Wettkampf in 1:16:53 ab. Platz 54 in der Ak 40. Still und heimlich mit dabei, schlug sich Stefan achtbar mit einer Zeit von 1:21:03 Platz 68 in der Ak 40 Jetzt kommen wir zu den Frauen. Über 100 Frauen standen am Strand und nach dem Herunterzählen von 10 auf 1 brodelte das Wasser. Fast gleichzeitig kamen Ute, Anne und Melanie ans Land. Melanie hatte noch tags zuvor bei den Westdeutschen Meisterschaften über 5 km Schwimmen in Duisburg teilgenommen und erreichte heute einen beachtlichen Platz 24/8 in der W 40 einer Zeit von 1:18:59 Hut ab vor dieser Energieleistung! Vor dem Wettkampf eben ihren Sohn stillen und nach dem Wettkampf wieder, wir sprechen von Micha, die einen guten Wettkampf hinlegte. Platz 10 in der WH einer Zeit von 1:18:12. Unsere Newcomerin, Nadine, wirkte äußerlich ziemlich cool, hatte
Spaß auf den Backen, doch der Puls war sicher sehr hoch. Am Ende Platz 44/25 in der WH und somit ein sehr guter Mittelfeldplatz bei ihrem Debüt. Kommen wir zum Dreigestirn, die sich weiß Gott nichts schenkten. Dass Anne
& Dörte wesentlich stärker auf dem Rad als Ute sind, war allen bewusst. Nach wenigen Kilometern stellte Anne Ute und baute ihren Vorsprung aus. Dörte wunderte sich, dass sie Ute erst bei km 15 überholte, beide drückten voll in
die Pedalen, den sie ahnten, was Ute hinten heraus für einen Alarm schlägt. Der Vorsprung von Dörte von 1 Minute war nach 600 m schon aufgebraucht, Ute arbeitete sich von km zu km nach vorne vor. Anne konnte ihren 6. Gesamtplatz und auch 6 in der WH, in einer Zeit von 1:11:44 leider knapp am Podest vorbei, mit 1:26 min. auf Ute verteidigen. Dörte wurde 3. in der W 40 und 13. Ges. mit einer Zeit von 1:15:52. Ute 1. W50 und 8. Ges.mit der insgesamt besten Laufzeit aller Frauen. Ihre Endzeit betrug 1:13:10. Beide waren noch 1 Woche zuvor über die Mitteldistanz am Start. Zum guten Schluss ging die Staffel mit Christian als Schwimmer, Mathes auf dem Rad und Sebastian auf der Laufstrecke ins Rennen. Auch hier war leider die Holzmedaille Lohn für eine gute Leistung, aber die
Erkenntnis, man arbeitet dran und hofft beim nächsten Mal auf einen Treppchenplatz.
Platz 4 von 31 Staffel in der Zeit von 1:01:56

Rundherum ein gelungener Wettkampftag bei einer empfehlenswerten Veranstaltung.

Crosstriathlon Menden – auf unbekannten Pfaden

Geweckt von den ersten Sonnenstrahlen ging es am Sonntag für Anni und Benny früh Richtung Sauerland. Wollten die beiden doch an dem ersten Crosstriathlon ihres Lebens teilnehmen. In der beschaulichen Stadt Menden bot sich eine tolle Location und eine tolle Atmosphäre. Anni war direkt um 9:00 Uhr in der ersten Startwelle dabei. Zunächst ging es auf die 50m-Bahn im Schwimmbad Leimecke. Anders als in Bielefeld ging es mit 5 Leuten sehr harmonisch auf der Bahn zu und Anni konnte erstmalig als erste ihrer Bahn das Becken nach handgestoppten 9:30min verlassen. Nach der Wechselzone ging es direkt steil bergauf in den umliegenden Wald. 15km mit allem, was der Wald so bietet, waren zu bewältigen, über Stock und Stein, Schotter, Wurzeln, Feldwege… Eine unglaublich abwechslungsreiche Herausforderung für Anni, die auf dem Rad noch einiges zu lernen hat. Just bei ihrem zweiten Wechsel startete Benny um Punkt 10 Uhr mit der nächsten Startwelle. Während Anni auf der 6km langen, stark profilierten Laufstrecke Plätze gutmachte und sich mit der tagesbesten Laufzeit den zweiten Gesamtplatz sichern konnte, gab Benny im Schwimmbecken alles. Trotz undichter Schwimmbrille und Wechsel von Kraul auf Brust kam er nach knapp 10min und als erster seiner Bahn aus dem Wasser. Genusssportler Benny trocknete sich in Ruhe ab und wechselte von der Schwimmhose in die Rad- und Laufsachen, bevor auch er sich nach scharfer Rechtskurve in das Vergnügen Radstrecke stürzte. Benny brauchte ein paar Minuten, dann fand er seinen Rhythmus und jagte durch den Wald.Entspannt folgte der zweite Wechsel und auch Benny ging die 6 Laufkilometer an.Nach einer guten halben Stunde wurde er dann von Anni und einem Erdinger alkoholfrei im Ziel in Empfang genommen. Fazit: eine unglaublich herzliche und abwechslungsreiche Veranstaltung, bei der einfach alles stimmt. Uuuuund: Das Eis danach war mehr als verdient ;)

Hückeswagen- NRW- Meisterschaft

Das Hauptaugenmerk bei der 33. Auflage des Hückeswagener Triathlons lag auf Fabian bei seiner 1. Mitteldistanz.Nicht gerade ideale Voraussetzungen waren die letzten 2 Wochen aus beruflichen Gründen, sodass es kaum zu einem geordneten und konstanten Training kam. Der Start erfolgte um 8:45 Uhr an der Sperre, mit von der Partie Ute, die für Fabian ein guter Anhaltspunkt war. Auf der Radstrecke musste das neu erworbene Rennrad die Frustbewältigung der mangelnden Vorbereitung von Fabi hinnehmen. Die sehr anspruchsvolle Radstrecke erforderte gute Einteilung und Haushalten mit den Kräften. Gott sei Dank waren die Warnungen von EP nicht umsonst, denn beim abschließenden Halbmarathon hatte Fabian keinen Einbruch und absolvierte die Strecke in 4:56:16, d.h. als 33. M30. Überglücklich und zufrieden genoss er die Splittzeiten bei der Durchsicht der Ergebnisliste. Nicht ganz so gut lief es diesmal bei Ute. Wie bei einer Kaffeepackung gibt es auch mal eine schlechte Bohne und die hat Ute voll erwischt.
Ihr Kommentar: Nach dem Rad war die Luft wie bei einem Kinderballon, den man aufbläst und weg ist er, schlagartig raus, der Kopf wollte, aber der Körper gab nicht mehr her.War es vielleicht der Wespenstich 2 Tage zuvor, der ärztlich behandelt werden musste? Aber Mund abputzen und weitermachen. Zeit: 5:21:52
Dass trotzdem noch ein 13. Gesamtplatz bei den NRW Meisterschaften und 2. AK 50 Platz raussprang, schön und gut, aber nicht den Ansprüchen entsprechend, laut Ute.
Dass man im Alter noch lernfähig ist, bewies Ingo auf der Sprintdistanz.
Er zog zum 1. Mal sockenlos auf dem Rad und beim Laufen den Wettkampf durch.Nach dem Ironman in Roth eine Sprintdistanz anschließen, zeigt seine Freude und sein momentanes Selbstvertrauen, was auch sein Umfeld bestätigt. Zeit:1:33:43 , d.h. 37. M50
Fazit: Durch Sport wie Triathlon lernt man auch fürs Leben!!!!

Volkstriathlon in Reken

 

Als Triathlon-Debüt für Dennis hatte er sich zusammen mit Michaela den Schnupper-und Volkstriathlon in Reken (300m/13,5 km/4,1 km) ausgesucht. Die kleine, aber beschauliche Veranstaltung hat mit kleinen Teilnehmerfeldern, einer Extrabahn für Brustschwimmer und nur 5 Euro Startgebühren, ihren ganz eigenen Charme.

Für Dennis, der sich bisher im Wasser wie ein Fisch imTrockenen fühlte, galt für die erste Disziplin die Devise ankommen und anschließend Spaß zu haben. Und so kam er als Letzter aus dem Wasser und machte sich anschließend auf die Verfolgung. So konnte er bei den anderen beiden Disziplinen Platz um Platz gut machen und landete schließlich auf Platz 29 von 64 Finishern in einer Zeit von 53:03.

Michaela machte ein, in allen Teildisziplinen, sehr ordentliches Rennen und musste sich erst 1,3 km vor dem Ziel von ihrem Mann überholen lassen. Sie erreichte das Ziel nach einer Zeit von 54:19 als 5.Frau.

Ein rundum gelungener Tag bei einer gemütlichen Veranstaltung.

Geschrieben: von Dennis

2 x Gold in Rheine

 

Die Anspannung bzw. das Kribbeln im Bauch war Anne bei ihrem ersten Start über die Olympische Distanz förmlich anzusehen und zu spüren. Nicht das Radfahren oder Laufen war das Problem, sondern das Schwimmen über die 1500 m. Und dann noch ohne Neo ,da die Wassertemperatur zu hoch war. Kurz nach dem Start berichteten Anne und Melanie, dass Gerüche aus dem Kanalwasser ihnen das Leben schwer machten. Erst nach dem Wendepunkt bei 750 ging es dann besser und sie holten Meter für Meter auf. Freude kam auf, denn beim Rad ging es gut. Etwas zu schnell war es bei Anne, die die Muskulatur beim Laufen über 10 km spürte. Melanie zog ihr Ding einfach durch und war heilfroh nach so einer langen Wettkampfpause wieder Lust und Laune bekommen zu haben. Platz 1 in der W 40 in der Zeit von 2:41:10 Wir freuen uns sie im Team für die Damenmannschaft zu haben. Anne konnte mehr als zufrieden sein, obwohl die 3. Platzierte noch aufholte. Gesamt Platz 2 und Platz 1 in der W 30, Zeit 2:23:40

Daniel zog es vor über die Sprintdistanz zu starten, kam sehr gut über die  Radstrecke , aber beim Läufen waren Probleme mit der Atmung,  Seitenstiche verhinderten eine bessere Platzierung als der 12 .Platz in der AK. Fazit für alle, aus Fehlern lernen und es beim nächsten Mal besser machen. Die Luft nach oben ist noch reichlich.

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